Tsunami schwappt ins Netz
Leider sind in den vergangenen Tagen immer wieder Spam-Mails und Statusnachrichten bei Facebook aufgetaucht, welche mit reißerischen Titeln, wie z.B „Der Tsunami in Japan hat einen Wal in ein Gebäude geschleudert! Du wirst es nicht glauben – verrückte Bilder!“, Teil von begtrügerischem Clickjacking sind. Das Ziel der so ausgelegten Köder besteht in der automatischen Weiterverbreitung der Statusnachrichten und in der Infektion von PCs durch Trojaner, welche teilweise unbemerkt auf präparierten Websites lauern.

Es war schon fast abzusehen, dass auch die Spam-Branche diese Katastrophe in Japan nutzen wird. Nicht zuletzt weil sich mit der Angst und Unwissenheit der Bevölkerung, nicht nur in Japan, viel Geld verdienen lässt. Rational ist es jedenfalls nicht zu erklären, warum Geigerzähler in Deutschland teilweise zu den Bestsellern bei Amazon zählten. Auch in zahlreichen Spam-eMails wurde für Produkte zum Strahlenschutz geworben. An dieser Stelle bleibt nur zu hoffen, dass die Menschen in Japan nicht nur diese Seite des Webs wahrnehmen, sondern auch die ernstgemeinte Anteilnahme an ihrem Leid.
bz