Apple unterbindet Datendiebstahl
Nach anhaltender Kritik aus Kreisen der Fachpresse und den Nutzern einiger iPhone-Apps, hat Apple die Konsequenz gezogen und verwehrt nun Apps erst einmal den Zugriff auf das Adressbuch des IPhones. Das unzulässige Auslesen der Daten, war bei der App des Online-Netzwerks „Path“ aufgefallen. Berichten zur Folge soll es sich allerdings nicht um einen Einzelfall handeln, sodass die Daten vieler IPhone-Nutzer ohne ihr Wissen auf Webserver der Betreiber geladen wurden. Wie viele Apps davon betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt. Inwieweit Apple diesen unrechtmäßigen Zugriff hätte verhindern müssen, ist ebenso wenig klar. Prekär für den Anbieter aus Vermont könnte werden, dass die Apps erst nach Prüfung durch Mitarbeiter des Unternehmens zum Verkauf im App-Store freigegeben werden. Es steht also die Frage im Raum, ob bei dieser Prüfung die Datenschutzinteressen des Nutzers keine Rolle spielen.
Immer wieder steht auch Apple selber in der Kritik, zu sorglos und wenig Transparent mit den Daten seiner Nutzer umzugehen. Zuletzt wurde aufgedeckt, dass das IPhone alle Positionen des Geräts lückenlos dokumentiert und so detaillierte Bewegungsmuster möglich macht.
Immer wieder steht auch Apple selber in der Kritik, zu sorglos und wenig Transparent mit den Daten seiner Nutzer umzugehen. Zuletzt wurde aufgedeckt, dass das IPhone alle Positionen des Geräts lückenlos dokumentiert und so detaillierte Bewegungsmuster möglich macht.
bz
